CHRONIK – Wie alles begann…

1920 und früher
Schriftliche Quellen beweisen fasnachtliches Geschehen bereits in frühester Zeit.

1934 Vereinsantrag 1934

Auszug aus Protokoll Narrenversammlung von 1934

1934
Am 12. Februar 1934 wird erstmals die Gründung eines Narrenvereins schriftlich erwähnt.
Organisation obliegt dem Elferrat, Narrenvater, Narren-mutter und Narrenpolizist.
Aktivitäten bis zum Krieg: Aufstellen eines Narren-baumes und kleinere Ortsumzüge. Während dem Krieg keine Aktivitäten – der Verein löst sich auf.

1960
Auf Initiative der Heinstetter Vereine (Musikverein, Sportverein, Schützenverein, Feuerwehr, Kirchenchor) wird beschlossen, das Fasnets-geschehen im Ort auf Vereinsebene zu organisieren.

25.01.1960
Im unteren Schulsaal findet die Gründungsversammlung der Narrenvereinigung HAU-Giebel statt, bei der die Elferräte mit der Organisation und Durchführung der Heinstetter Ortsfasnet beauftragt werden.

28. Februar 1960
Unter Mitwirkung der Bockzunft Stetten a.k.M. sowie verschiedener Musikkapellen und Vereine aus den Nachbargemeinden findet in Heinstetten das „Narren-und Gründungstreffen“ statt.

19611alte Haugiebler1960
Am Schmotzigen Donnerstag im Jahr 1961 präsentiert der Narrenverein seine Narrenfigur, den „Hau-Giebler“. Das erste Häs besteht aus einem weißen, bunt bedruckten Leinen- anzug mit kleinen Glöckchen sowie einer Holzmaske mit passendem Schultertuch.
Es wird beschlossen, von nun an jedes Jahr ein Narrenhäs mit Maske zu verlosen. Die Fasnetsveranstal- tungen finden damals in den Gast- häusern „Kaiser“, „Löwen“ und „Traube“ statt.

1968Gildegruppe 1968
Beim Narrenbaum stellen am 17.02.1968 präsentiert sich die neu gegründete GILDE erstmals in ihren einheitlich roten Kutten. Einen Tag später findet in Heinstetten das „Heuberger Narren-Treffen“ anlässlich „35 Jahre Heinstetter Fasnet“ bzw. 8jährigem Vereinsbestehen mit gefeiert.

1969Garde 1968
Auch 1969 wird eine neue Gruppe gegründet. Beim Narrentreffen in Sigmaringen hatte die „GARDE“ ihren ersten Auftritt.

1971
Nach der Eingemeinung zur Stadt Meßstetten veranstaltet der Narren-verein den “Hau-Giebler-Ball“ in der Festhalle in Meßstetten .

1973
Beitritt der „Narrenvereinigung HAU-GIEBEL Heinstetten“ in den Narrenfreundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg.

1975
Der Neubau der Heinstetter Mehrzweckhalle ist abgeschlossen. In diesem Jahr findet der Hau-Giebler-Abend zum ersten Mal in Heinstetten statt.

19791979 (1)
Ehemalige Mitglieder der Garde 
bilden die „Spätlese“.

1979 (4)1980
Mit dem Schnellen der neuen Karbatschen treiben die Gildemänner
den Winter aus.

1982
H. Schmid komponiert und textet den „Heinstetter Narrenmarsch“

19841984 GildeRekord
Das 17. Ringtreffen des Narren-freundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg lockt vom 17.02. bis 19.02.1984 ca. 3.000 Masken- und Hästräger nach Heinstetten.
Anlässlich des Ringtreffens stellen unsere Gildemänner an der Hilb den höchsten, von Hand aufgestellten Narrenbaum mit einer Höhe von 40,5 m – das ist ein Weltrekord !

1990
Die Narrenvereinigung feiert ihr 30jähriges Vereinsjubiläum. Beim Umzug sind erstmals Hau-Giebler-Kinder („Narrensamen“) dabei.
Die Maskenträger präsentieren beim Narrenbaum Stellen den neuen Hau-Giebler-Tanz und die jungen Gildemänner den „Holzhacker“.
Anlässlich des 30-jährigen Vereinsjubiläums findet in Heinstetten erstmals der Gardewettbewerb statt. Dieser Wettbewerb findet seitdem jährlich statt und ist weit über die Grenzen von Heinstetten hinaus bekannt.

1991
Wegen des Golfkrieges wurde die Fasnet am 16.01.1991 abgesagt.

1994
Der 1. Männertanz-Wettbewerb findet statt.

1996
Im Rathaus wird die Zunftstube eingerichtet

1998
Die Figur des Narrenpolizisten wird wieder ins Leben berufen.

19991999 1,Mädchengarde
Mit Stolz präsentiert die Narren-vereinigung die neu gegründete Mädchengarde für.

2000
Mit einem Freundschaftstreffen feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen.

2004Foto SchlaichFilm23_008_08
Vom 06.-08. Februar 2004 richtet Heinstetten das 36. Ringtreffen aus. Die wieder ins Leben berufene „Spätlese“ präsentiert sich in ihren neuen weinroten Kleidern.


2010

Zum 50-jährigen Bestehen wird das 41. Ringtreffen des NFR Schwarz-wald-Baar-Heuberg ausgerichtet. Auch dieses Event wird bis ins Detail geplant und vom 29.-31. Januar 2010 bei widrigsten Wetterverhältnissen durchgeführt. Nahezu jeder Haushalt war in irgendeiner Art und Weise an den Vorbereitungen bzw. bei den Arbeitseinsätzen beteiligt.gruppenbild bearbeitet