GILDE

Narrenbaumstellen-1 26MatthiasRothADie GILDE ist eine sehr aktive Gruppe. Sie wird vom langjährigen Gilde-Vorstand Matthias Roth geleitet und organisiert. Die 50-60 Gildemänner in allen Altersgruppen übernehmen im Verein vielfältige Aufgaben:

Angefangen beim Auf- und Abhängen der Festbändel im Ort bis hin zum Aufbauen, Einrichten und Vorbereiten der Festhalle bzw. des Festzeltes bei Fasnetsveranstaltungen – die Gilde packt da an, wo kräftige, handwerklich geschickte Hände gebraucht werden.

Auch während den Umzügen, an denen die Narrenvereinigung teilnimmt, haben die Gildemänner vielfältige Aufgaben:

 

gilde3Mit ihren Karpatschen treiben sie den rauen Winter auf dem großen Heuberg aus und mit ihren Leitern sind die Gildemänner immer auf der Suche nach offenen Fenstern. Denn zeigt sich während dem Umzug ein offenes Fenster, wird schnell dort gilde12„angeleitert“. Über die Leiter klettert einer dann am Haus empor bis zu dem geöffneten Fenster. Mit einem dreifachen Hau-Giebel werden die Haus- besitzer begrüßt, die sich dann meistens mit einem Schnäpsle bedanken.

Leiter legenDesweiteren werden die Leitern als „Ablagefläche“ für die jungen Mädchen be- nutzt, die von den jungen Gildemännern aus dem Publikum geholt und auf die Leiter gelegt werden. Nachdem sie mit einem Gabelmaß aus Holz “vermessen” wurden, erhalten diese dann den “Hau-Gilde TÜV geprüft”-Stempel.

 

IMG_2416Das Wurstwagen-Team:
Beim Narrenbaumstellen sowie am “Schmotzigen” fährt der Wurstwagen mit Musik und Sirenen durch die Straßen und bietet Heiße Rote und Getränke zum Verkauf.
Für den Verkauf sowie den Auf- und Abbau des Wurstwagens sind die Jugendlichen der
Gilde zuständig.


Zur Entstehung der Gilde:

Seit Bestehen der Narrenvereinigung wird alljährlich an der Hilb ein Narrenbaum aufgestellt. Hierfür wurden im Laufe der Zeit mehr und mehr Helfer benötigt. Aus dieser, immer größer werdenden Helferschar entstand Ende der 60er Jahre die Gilde. Am 17. Februar 1968 präsentierte sich die neue Gruppe anlässlich des Narrentreffens in Heinstetten erstmals in ihren einheitlich roten Hemden dem Puplikum.

M.Roth,Gilde 2010 ganzHeute trägt der Gildemann eine rote Kutte, die mit einem Narrenbaum bestickt ist, eine schwarze Kniebundhose, rote Socken, schwarze Schuhe und schwarze Handschuhe. Der schwarze Landknechthut mit der weißen Feder, soll das Schelmenhafte der Gruppe ausdrücken.